2. Symposium für Salutogenese 2006
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Wie fördert ein ‚Kohärenzempfinden‘ (Antonovsky) - ein Urvertrauen in einen tiefem Lebenszusammenhang - gesunde Entwicklung? Können wir unsere Chancen, gesund alt zu werden, erhöhen durch Entfaltung der Lebensqualität in Bezug auf
- unsere Selbstbestimmtheit,
- unser Zugehörigkeitsgefühl
- unsere Weisheit?
Das 2. Symposium für Salutogenese findet vom 5.-7. Mai 2006 statt unter dem Motto "Zugehörigkeitsgefühl". Das Symposium ist ein Forum für den interprofessionellen Austausch von MedizinerInnen, PädagogInnen, PsychologInnen, SoziologInnen u. a. GesundheitsarbeiterInnen. (Die Teilnahme 2005 wurde von der Ärztekammer Niedersachsen mit 15 Fortbildungspunkten zertifiziert.)
Themenschwerpunkte: Zugehörigkeitsgefühl und
- gesunde Entwicklung
- systemische Kontexte
- Ressourcen
- Erziehung und Therapie
- Spiritualität
‚Open space’ – Konferenz: ‚Salutogenese – Wie bringen wir sie in die Praxis?“
„Gehöre ich dazu?“
Eine Frage, die uns selten ins Bewusstsein dringt und doch im Geheimen lenkt. Dazugehören – für ein Kleinkind ist es notwendig für das Überleben. Auch als Erwachsener sichert uns die Zugehörigkeit zu bestimmten Systemen das materielle und auch psychische „Genährt-Werden“. Zugehörigkeitsgefühl wird über Generationen hinweg kulturell und familiär übertragen. Dieses Erleben von Überlebens-Notwendigkeit kann dazu führen, dass Menschen aus Angst vor Verlust von Zugehörigkeit abhängig werden von Ritualen, Ideologien und Konsumzwängen. An diesem sensiblen Punkt setzt die Macht der Manipulation an. Welche Folgen nehmen wir in Kauf, um unser Zugehörigkeitsgefühl zu unserem Umfeld zu sichern? Wie verhält es sich zu physischer Gesundheit? Ein Verlust von Zugehörigkeitsgefühl, z.B. durch Arbeitsplatz- oder Partnerverlust, gehört zu den größten Stressoren. Wie können wir das Bedürfnis nach Zugehörigkeitsempfinden befriedigen und gleichzeitig offen und respektvoll dem ‚Fremden’ gegenüber bleiben? Wie fühlt sich ein Zugehörigkeitsgefühl an, was die gesunde Entwicklung fördert? Hat es etwas mit Vertrauen zu tun? Mit Liebe? Mit Sexualität? Mit Selbstwertgefühl und Wertschätzung? Mit Spiritualität? Im Bedürfnis nach Zugehörigkeitsgefühl suchen wir Kohärenz in der Strömung des Lebens. Wir senden Blicke und Gedanken aus, schreiben Einladungen, Briefe, Bücher und e-Mails, und knüpfen immer wieder das Netz der Zugehörigkeit. Das soll gesund sein. Und ansteckend.
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